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    Lernpfad Tonhöhen

    Wenn du schon gelernt hast, wie man Tonlängen notiert, ist dieser Lernpfad die nächste Erweiterung.

    Aber auch ohne dieses Vorwissen kannst du lernen, was wir als hohe und tiefe Töne bezeichnen und wie man sie aufschreibt. Das passiert im Lernpfad:

    • Vorinformationen lesen und vielleicht sogar etwas dazu basteln (Seite 2)

    • einen Film bei Youtube ansehen und anschließend selber versuchen das mit einem selbstgebauten Flascheninstrument zu spielen (Seite 3)

    • anhand der Klaviertastatur die verschiedenen Töne kennenlernen und das mit einem Klavier/einem Glockenspiel ausprobieren (Seite 4)

    • die Notation erlernen (Seite 6)

    • die Namen der Tonabstände lernen (Seite 7)

    • einen Abschlusstest schreiben (Seite 8)

    Diesen Lernpfad kannst du alleine oder zusammen mit einem Partner bearbeiten.

    Als Hilfe gibt es eine Druckvorlage der Klaviertastatur, die du selber beschriften kannst, und ein Kontrollblatt dazu.

     

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    Vorwissen

    Wie entstehen unterschiedlich hohe und tiefe Töne?
    Wenn wir etwas hören, ist die Ursache immer, dass die Luft, die unser Ohr erreicht in Schwingung versetzt wurde. Das kannst du gut bei einer Gitarrensaite beobachten. Wenn du keine Gitarre zur Hand hast, kannst du das auch mit einem Gummiband versuchen: Spanne es zwischen zwei Fingern und bringe es mit einem Finger der anderen Hand zum Schwingen. Wenn du das Gummiband fester spannst, verändert sich der Klang. So entstehen schon unterschiedlich hohe Töne.

    Falls du es ganz genau probieren willst, kannst du dir eine Schuhkarton-Gitarre bauen:

    http://www.tk-logo.de/cms/beitrag/10000352/204009/

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    Flaschenmusik

    Was hier zu sehen und zu hören ist, kann man in der Geschwindigkeit nicht so schnell und gut nachmachen. Aber vielleicht hast du Lust, das mal anzusehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=v3bx1eWibIw&feature;=related

    http://www.youtube.com/watch?v=IAHGtzZY5Yg&feature;=related

    Beginnen solltest du einfacher:

    Nimm dir 5 oder mehr gleiche Flaschen oder Gläser und fülle sie unterschiedlich mit Wasser. Durch vorsichtiges Anschlagen mit einem Löffel oder einem Holzstäbchen hörst du, wie sie klingen. Bring sie in eine Reihenfolge vom tiefsten bis zum höchsten Ton. Natürlich kannst du auch über die Flaschen blasen, um sie zum Klingen zu bringen.

    Falls du ein Klavier oder ein Glockenspiel in der Nähe hast, kannst du auch versuchen die Flaschen gleich zu stimmen wie die Töne, die du mit dem Instrument erzeugst.

    In unserer Tonleiter gibt es 12 verschiedene Töne (auf dem Klavier die schwarzen und weißen Tasten, die sich dann unterschiedlich hoch oder tief klingend wiederholen).

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    Klaviertastatur

    Hier siehst du ein Bild einer Klaviertastatur. Die erste und letzte Taste erzeugen den gleichen Ton, allerdings klingen sie unterschiedlich hoch. Beim Zählen wirst du feststellen, dass unsere Musik aus nur 12 unterschiedlichen Tönen besteht.

    Zunächst die Namen der weißen Tasten:

    Auf vielen Glockenspielen fehlen die „schwarzen Tasten“ oder nur einzelne Klangstäbe können getauscht werden.

    Hier kannst du online auf einer Tastatur spielen:

    http://www.bgfl.org/custom/resources_ftp/client_ftp/ks2/music/piano/index.htm

    http://www.musikzwerge.at/piano.php

    http://www.musica.at/musiklehre/flash_klavier/index.htm

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    Klaviertastatur 2

    Die schwarzen Tasten haben jeweils zwei Namen. Sie sind jeweils zwischen zwei weißen Tasten, die ihnen die Namen geben.

    Sogenannte Vorzeichen verändern die zu spielenden Töne. Mit einem Kreuz-Vorzeichen (#) wird die höhere schwarze Taste gespielt. Mit einem B-Vorzeichen (b) die tiefere schwarze Taste.

     

    Im Beispiel wird aus dem c ein cis (c#). Aus dem a wird ein as (ab).

    Vielleicht wunderst du dich, dass es Vorzeichen heißt, hier aber das Zeichen immer hinter dem Tonnamen geschrieben ist. Die Zeichen werden in den Notenlinien immer zu Beginn (also vorne) geschrieben und gelten dann für alle Töne auf einer Linie.

     

    Man kann sogar aus einem „e“ ein „eis“ machen, das dann aber klingt wie das „f“.

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    Notation

    Will man richtig aufschreiben, wie eine Melodie gespielt wird, hilft es die Notation zu lernen. Die Noten können Menschen auf der ganzen Welt lesen und auf ihrem Instrument spielen. Die meisten Melodien werden im Violinschlüssel oder auch G-Schlüssel notiert. Der innere Bogen des Schlüssels umkreist die zweite Notenlinie (von unten), dort schreibt man den Ton g'. Andere Schlüssel legen fest, wo zum Beispiel das f (beim Bassschlüssel) oder c zu finden sind.

    Hier siehst du die C-Dur-Tonleiter. Um sie auf dem Klavier zu spielen musst du nur die weißen Tasten benutzen.

     

    Der Ton c braucht eine sogenannte Hilfslinie, damit er sich vom d unter der ersten Linie unterscheiden lässt - manchmal werden bis zu drei Hilfslinien oben oder unten angefügt.



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    Tonabstände

    Den Abstand von einem Ton zu einem anderen Ton nennt man Intervall. Ist zwischen zwei weißen Klaviertasten eine schwarze Taste, haben sie einen ganzen Ton Abstand (vom c zum d). Ist zwischen ihnen keine schwarze Taste, haben sie nur einen halben Ton Abstand (vom e zum f).

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    Abschlusstest

    Nutze die Druckvorlage und drucke den Test zu den Tonhöhen aus. Anschließend kannst du mit der Lösungsvorlage vergleichen, wie gut du bereits gelernt hast oder was du nochmal nachlesen musst.

    Viel Erfolg und Spaß beim Musizieren!

  • Lehrerinfos

  • Ohne Zwischentitel

    Abschlusstest

    Druckvorlage für den Abschlusstest im Lernpfad Tonhöhen

    Druckvorlage Klaviertastatur

    Lösung Druckvorlage Klaviertastatur

    Druckvorlage Abschlusstest Lösung

    Lösung des Abschlusstests im Lernpfad Tonhöhen